Der CBI-Index

Von diesem Index haben Sie vermutlich noch nichts gehört. Ist auch erst kürzlich von uns erfunden worden. Aber ein Unternehmen, welches etwas auf sich hält, muss heute regelmässig einen Index publizieren.

Nun, was sagt also unser CBI-Index? Zuerst einmal eine Begriffsklärung: CBI heisst "Cervelat-Bürli-Index". Es gibt tasächlich im Internet Statistiken, welche die Preisentwicklung in der Gastronomie abbilden, unter anderem auch den Preis für ein Cervelat mit Bürli in einem durchschnittlichen Schweizer Restaurant. Die Kurve zeigt also, dass ein Cervelat mit Bürli 1994 fünf Franken gekostet hat und heute etwa 8 Franken sechzig.

Demgegenüber haben wir die Zins-Entwicklung in der gleichen Zeitspanne für neue variable Hypotheken aufgeführt. Diese Kurve ist genau gegenläufig. Sie beginnt bei 5,5 % 1994 und ist heute bei rund 2 %.

So, damit das jetzt ein richtig guter und seriöser Index wird, braucht es nun eine Konklusion: Geht der Cervelat und Bürli-Preis rauf, gehen die Hypozinsen runter. Klar, oder? Dann beobachten wir nun in Zukunft die Cervelatpreise. Gehen diese runter und damit der Index, dann werden die Hypozinsen rauf gehen. Damit haben wir einen praktischen Indikator für alle Zeiten.

So einfach ist Volkswirtschaft und Statistik. :-)

Autor: Hans Graf, Geschäftsführer

Das könnte Sie auch interessieren: